Oktober 2008
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Schlechtes Beschwerdemanagement und leere Versprechungen

Ein Mandant erhebt Ende August Einwendungen gegen seine viel zu hohe Telefonrechnung. Er will vor allem erstmal ein paar qualifizierte Einzelverbindungsnachweise sehen.

Ein Beschwerdemanagement auf Hochtouren:

1. Anfang September: Es dauert noch ein paar Tage. Bitte um Geduld.

erste

2. Drei Wochen später: Es dauert noch ein paar Tage. Bitte um Geduld.

Zweite

3. Gleicher Tag, nur andere Abteilung: Anliegen wird umgehend überprüft. Weil wir aber so erfolgreich sind, liegt darauf keine Priorität.

Dritte

4. Weitere zwei Wochen später: Es sind noch einige Recherchen notwendig. Bitte um Geduld.

Vierte

5. heute: Es sind immer noch Recherchen notwendig. Bitte um Geduld.

Fünfte

Ist schon schwer mal ein paar Einzelverbindungsübersichten zu übersenden. Immerhin klappt die automatische Generierung der Antwortschreiben. Wenn man das allerdings übertreibt, ist es fast genauso schlimm, als würde man gar nicht reagieren.

2 Antworten auf “Schlechtes Beschwerdemanagement und leere Versprechungen”

  1. Christoph sagt:

    Im Grunde heißt das doch nur, das noch nichts gemacht wurde und einfach zu viele Anfrage vorliegen, die nicht alle gleichzeitig abgearbeitet werden können. So was kommt immer mal wieder vor. Die Standardtexte dafür sind aber schon etwas nervig.

  2. Daniel sagt:

    Nun ja, klar, dass die Standardtexte verwendet werden. Welches Unternehmen hängt schon irgendwelche Probleme an die große Glocke?

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