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31.10.2008 von telefonundrecht.de - B.A..
Nach einer aktuellen Studie der Unternehmensberatung Solon haben sich in Deutschland die monatlichen Preise für DSL-Angebote mit Telefon- und Internetflatrate bei etwa 25 - 30 Euro etabliert. Selbst unter Berücksichtigung von variablen Telefonieausgaben zahlen Neukunden in der Regel nicht mehr als 40 Euro monatlich. Für den DSL-Anbieter bedeutet dies, dass er neue Kunden ca. 3 bis 4 Jahre halten muss, damit sich die Neukundeninvestitionen in Höhe von 450 Euro für Technik, Marketing & Sales für das Unternehmen rechnet. Nur Unternehmen mit eigener Infrastruktur, Vertrieb hoch rentabler Zusatzprodukte und schlanken Prozessen können noch gute Margen erzielen.
Die Studie behandelt die Bedeutung und die Ertragskraft verschiedener Breitsbandzugangsformen in 15 westeuropäischen Märkten.
Quelle: medienhandbuch.de - PM vom 31.10.2008
Geschrieben in Breitband, Studie, DSL | Drucken | 1 Kommentar »
6.3.2008 von telefonundrecht.de - B.A..
Nach einer aktuellen Studie des Wissenschaftlichen Instituts für Infrastruktur und Kommunikationsdienste (WIK-Consult) sollen Mobilfunknutzer zukünftig auch für eingehende Anrufe zahlen. Im Gegenzug sollen die Mobilfunkprovider ihre monatlichen Vertragsgebühren absenken. Dies ist eine Kernaussage der Studie, die WIK-Consult der EU-Kommission vorgeschlagen hat.
Im europäischen Raum zahlt, anders als im Rest der Welt, regelmäßig nur der Anrufer. Dafür sind im Gegenzug die monatlichen Gebühren höher. Die Studie hält diese Zahlgewohnheiten für antiquiert.
Die Berater der WIK-Consult meinen, dass die IP-basierten Netze ein Zahlungsmodell brauchen, dass sich am Rest der Welt orientiert. Den Angerufenen soll danach auch ein Teil der Kosten aufgebürdet werden. Dies allein könne die Entwicklung der Telekommunikationsnetze der neuen Generation vorantreiben. Auch die Terminierungsentgelte hält die Studie für nicht mehr zeitgemäß.
Die Vorschläge der Studie werden jetzt von der EU-Kommission geprüft.
Quelle: silicon.de - 06.03.2008
Geschrieben in Mobilfunk, Studie, Regulierung, Tarife | Drucken | 6 Kommentare »
19.1.2008 von telefonundrecht.de - B.A..
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Greenwich Consulting in Kooperation mit der Wirtschaftswoche kostet eine Verbesserung des Kundendienstes von Telekommunikationsanbietern, in dem alle Wünsche der Kunden realisiert werden können, pro Kunden und Monat knapp 10 Euro. Bei einem Unternehmen in der Größe der Deutschen Telekom mit ca. 30 Millionen Kunden kostet ein deratiger Servie im ersten Jahr also rund 3,6 Millarden Euro. Eine Radikalkur des Kundendienstes, bei dem Problemfelder wie Wartezeiten, Zuständigkeitsprobleme, Inkompetenzen und Terminverschiebungen im Callcenter abgestellt werden, wäre dagegen schon für 1,30 Euro pro Kunde und Monat möglich.
Quelle: Wirtschaftswoche - wiwo.de - 19.01.2008
Geschrieben in Studie, Allgemein | Drucken | 1 Kommentar »
5.1.2008 von telefonundrecht.de - B.A..
Nach der neusten Studie der Datenschutz-Initiative Privacy International ist Deutschland als einstiges Datenschutz-Vorzeigeland im internationalen Vergleich von Platz 1 auf Platz 7 gefallen. Die Datenschützer bemängelten insgesamt die Einführung biometrischer Daten in Reisedokumenten, die Zunahme visueller Überwachung, ein häufigerer Zugriff von Behörden auf Bürgerdaten, Mängel beim betrieblichen Datenschutz, grenzüberschreitendes Tauschen von Daten von Bürgern, Telefon- und Kommunikationsüberwachung sowie die Einführung der Vorratsdatenspeicherung. Deutschland befindet sich zwar noch im oberen Drittel vor Rumänien und Slowenien. Privacy International bewertet die Datenschutzmaßnahmen Deutschlands jedoch mit “decaying” - “verfallend“. Die größten Überwacherstaaten sind der Studie zufolge China, Russland und die USA.
Quelle: spiegel.de - 02.01.2008
Geschrieben in Studie, Datenschutz | Drucken | Keine Kommentare »
9.12.2007 von telefonundrecht.de - B.A..
Einer neuen israelischen Studie zufolge, ist das Risko für die Entstehung von Ohrspeicheldrüsen-Tumoren bei einer häufigen Handynutzung von mehr als 22 Stunden im Monat um etwa 50 % erhöht. “Besondere Riskofaktoren seien zudem neben der Verwendung des Handys am immer selben Ohr oder dem Verzicht auf Freisprecheinrichtung auch die starke Nutzung in ländlichen Gebieten auf Grund der stärkeren Strahlung durch die im Schnitt größere Distanz zu den Basisstationen.”
Bei normaler Handynutzung sei ein erhöhtes Risiko jedoch nicht festgestellt worden. Die Studie wurde geleitet von Dr. Siegal Sadetzki, Krebsspezialist am Chaim Sheba Medical Center, Israel. Sie wurde veröffentlicht im American Jounal of Epidemiology unter dem Titel “Cellular Phone Use and Risk of Benign and Malignant Parotid Gland Tumors—A Nationwide Case-Control Study“.
Quelle: teltarif.de - 09.12.2007
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