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Internet-Ermittler zweifeln am Nutzen der Vorratsdatenspeicherung

Die Internet-Initiative “no abuse in internet” (naiin), eine von der Wirtschaft getragene Einrichtung zur Bekämpfung von Online-Kriminalität, befürchtet, dass eine massenhafte Speicherung von Verbindungsdaten die Aufklärung von Internetstraftaten nicht erleichtern, sondern eher erschweren wird.

Der Präsident von naiin, Arthur Wetzel, prognostiziert:

Es ist davon auszugehen, dass sich Täter in dem Wissen, ständig überwacht zu werden, stärker abschirmen werden als bisher. Sprich: Der Grad der Abschottung, der beispielsweise bei Terroristen und Kinderporno-Zirkeln ohnehin schon sehr hoch ist, nimmt weiter zu. Selbst Kleinkriminelle werden fortan wohl vorsichtiger agieren und somit schwerer zu fassen sein“.

Naiin bekräftigte damit seine Kritik an der Vorratsdatenspeicherung. Zwar sei die Initiative der Ansicht, dass auf die Terrorismusbedrohung sowie auf Online-Kriminalität angemessen reagiert werden müsse. Die Aushöhlung von Bürgerrechten und die Installation eines “hierzulande noch nie da gewesenen Überwachungsapparats” habe mit rechtsstaatlicher Kriminalitätsbekämpfung allerdings nicht mehr viel zu tun, so naiin.

Naiin ist ein Verfechter des so genannten Quick-Freeze-Verfahrens, bei dem anders als bei der Vorratsdatenspeicherung ausschließlich die Verbindungsdaten von Verdächtigen gespeichert werden.

Quelle: Pressemitteilung naiin - 28.01.2008

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Französin erhält von Tele 2 Handyrechnung über 63 Millionen Euro

Auf einem Versehen beruhte die Telefonrechnung einer Französin aus Lothringen über eine Summe von 63.280.067,96 Euro. Zuvor hatte sich die Frau über einen aus ihrer Sicht zu hohen Rechnungsbetrag von 67,69 EUR beschwert. Nachdem eine Weile nichts passierte schickte sie einen zweiten Brief und erhielt eine “korrigierte” Rechnung über die Millionensumme. Tele 2 entschuldigte sich bei der Kundin und versprach, dass so etwas nie wieder vorkommen würde. “Da muss wohl ein Komma verrutscht sein“, kommtentierte der Vizedirektor von Tele 2 das Versehen.

Quelle: ftd.de - 28.01.2008

“Das ultimative Politikerhandy”

Es gibt doch noch ein “Made in Germany”-Handy. Das Model Katharina das Große des Unternehmens fitage GmbH & Co. KG.

Auszug aus der Website des Vertreibers:

“Wir fanden auf unserer weltweiten Suche nach Entwicklungspartnern trotz aller Globalisierungsrufe hier in Deutschland genau die Unternehmen, die hochengagiert, kompetent, kostengünstig und mit der erforderlichen Kundennähe und Verständnis für die Nutzer dieses hochwertige Mobiltelefon herstellen konnten und wollten. “

Gefunden bei: blog.telefon.de - 21.01.2008

Telefonfirmen kappen FBI-Abhörleitungen wegen unbezahlter Rechnungen

Weil die US-Bundespolizei FBI die Rechnungen für Telefonabhörleitungen zu spät bezahlt hat, sind die Abhörvorrichtungen von den Telefonfirmen abgeklemmt worden. In fünf FBI-Büros, die im Rahmen der Kriminalitäts- und Terrorismusbekämpfung Abhöranlagen betrieben, seien mehr als die Hälfte von fast tausend Zahlungen zu spät getätigt worden. Die Sperrung der Leitungen soll zu einem Verlust an Beweismaterial geführt haben. Fehlorganisation, Misswirtschaft und ein veraltetes Zahlungssystem sind einem Bericht des Justizministeriums zufolge ursächlich für die verzögerten Zahlungen. Das German American Law Journal verweist in diesem Zusammenhang auf eine Stellungnahme des FBI.

Quellen:

derstandard.at - 11.01.2008
German American Law Journal - 11.01.2008

Übrigens…

… wurde heute vor 130 Jahren das erste innerdeutsche Festnetz-Telefonat über eine Entfernung von 2 Kilometern geführt.

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